Im Folgenden wird hier der Redebeitrag der AG17, gehalten am 18.02.2012 in Dresden, dokumentiert, der sich auch auf andere Städte, Vorgänge, Skandale und Skandälchen anwenden lässt:
„Ein Nazimordkommando und die flächendeckende Telefonüberwachung als polizeiliches Mittel scheinen auch in der linksradikalen Antifa Themenschwerpunkte für politische Mobilisierungen zu sein. Es wird zwar immer wieder betont, dass das eigentliche Problem die Gesellschaft ist, jedoch bleibt es meist bei einer Interpretation der medialen Aufhänger. Das ist nicht falsch, aber auch meist unvollständig. (mehr…)
Nicht nur in Dresden stimmen alljährlich bewegte Bürger*innen einen gemeinsamen Chor an. In Dresden „vereinnahmen“ die bösen, bösen Nazis die Erinnerung an die schreckliche Bombardierung. (mehr…)
Der 27. Januar ist einer der Tage, die in Deutschland zwar ein Recht darauf hätten ein würdiges Gedenken zu erfahren aber gegenwärtig im Land der Erinnerungsweltmeister noch immer stark vernachlässigt werden – wen wundert’s! Statt an die Befreiung des KZ Auschwitz 1945 durch die Rote Armee zu erinnern setzt auch in Gießen alljährlich einen Monat früher, Anfang Dezember, das Bombengeheul ein und ein trauriger Haufen Deutscher Opfer versammelt sich auf dem Kirchplatz um den deutschen Toten der Bombenangriffe zu gedenken.
Das dies die realpolitische Realität ist sollte uns nicht stören, zumindest nicht mehr als es die bloße Existenz Deutschlands ohne hin schon tut. So liegt es einmal mehr an antifaschistischen Individuen und Initiativen an diesen Tag zu erinnern. (mehr…)
Es läuft einiges falsch in der linken Szene Gießens. Die inhaltliche Leere, der Szene rund um das Projekt AK44/Infoladen, hat erschreckende Ausmaße angenommen und wenn überhaupt dann ist es lange her, dass hier ernstzunehmend linke Politik gemacht wurde. Rund um den Naziaufmarsch im Juli 2011 hat man gerechtfertigte Kritik ignoriert oder ist gar in alte Muster zurück gefallen und hat die kritisierenden Personen teilweise körperlich bedroht.
Seit einiger Zeit tut sich nun doch etwas. Scheinbar ist man sich des einen oder anderen Problems bewusst und versucht diese nun anzugehen. (mehr…)
Vom 18. bis 24. Januar 2012 werden die Studierenden an der Gießener Uni an die Urnen gerufen. Die Wahl zum Studierendenparlament ist dieses Mal rechts wie links besonders interessant. (mehr…)